📷 Bild: Wikimedia Commons
Moravița
Gemeinde in Rumänien
Moravița liegt im Südwesten Rumäniens, im Kreis Timiș der Region Banat, direkt an der Grenze zu Serbien. Die Gemeinde umfasst mehrere Dörfer, darunter Dejan, Gaiu Mic und Stamora Germană. Sie ist die letzte Ortschaft auf rumänischer Seite vor dem Grenzübergang Stamora Moravița. Die Ortschaft ist gut an das Straßennetz und die Bahnstrecke Timișoara–Vršac angeschlossen. Der Bahnhof und der Grenzübergang tragen beide den Namen Stamora Moravița. Die Siedlung Mora wurde erstmals 1332 urkundlich erwähnt und war im 18. Jahrhundert ein Ort, in dem Rumänen und Serben lebten. Der Bach Moravica, der am Dorfrand fließt, ist vermutlich der Namensgeber des Ortes. Im 18. Jahrhundert wurde Moravița von Deutschen aus verschiedenen Regionen besiedelt, und der Ort wurde 1790 zum Markt erhoben. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs war Moravița auch Sitz einer Militärgarnison. Moravița ist bekannt für seine historische Bedeutung und die Vielfalt seiner Bevölkerung. Der Ort war Teil des Banats und wurde nach dem Vertrag von Trianon an Rumänien vergeben. In der Nachkriegszeit wurden viele Deutsche deportiert, und die Bevölkerung wurde von politischen Maßnahmen stark beeinflusst. Die Gemeinde hat sich im Laufe der Zeit als ein Ort mit reicher Geschichte und kulturellem Erbe etabliert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien, Grenzstadt
- Ort
- Kreis Timiș
- Adresse
- Judeţul Timiş, 307280 Moravita, strada Principală, nr. 261
- Seehöhe
- 80 m
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