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Herradón de Pinares
Gemeinde in Spanien
Herradón de Pinares liegt im Südabhang der Sierra de Malagón, am Río Gaznata, einem Nebenfluss des Río Alberche. Der Ort ist etwa 10 km nordöstlich von La Cañada und befindet sich gut 21 km südöstlich von Ávila. Die Gemeinde liegt in einer Höhe von ca. 925 m und ist von einer kühlen Winter- und warmen Sommertemperatur geprägt. Die Niederschlagsmengen sind gering, verteilen sich aber gleichmäßig über das Jahr. Der Ort war ursprünglich Teil des Siedlungsgebietes der Vettonen, doch bislang wurden keine keltischen oder römischen Funde entdeckt. Die Besiedlung begann erst nach der Rückeroberung Ávilas im 11. Jahrhundert. Die Gemeinde war früher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auf der Straße zwischen Ávila und Toledo und entwickelte sich zu einem Ort mit landwirtschaftlicher und handwerklicher Produktion. Herradón de Pinares ist bekannt für die Iglesia de Santa María la Mayor, eine Renaissancekirche mit spätgotischen und romanischen Einflüssen. Das dreischiffige Gotteshaus besitzt ein hölzernes Dachstuhl und eine Artesonado-Decke. Daneben steht ein schmuckloses Steinkreuz neben der Kirche und eine einbogige Steinbrücke über den Río Gaznata. In der Umgebung befinden sich zwei Kapellen, die als ermitas bezeichnet werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ávila
- Seehöhe
- 924 m
In der Nähe
- San Bartolomé de Pinares2.7 km
- Santa Cruz de Pinares3.0 km
- Tornadizos de Ávila8.5 km
- río Gaznata11.7 km
- El Barraco12.1 km
- Berrocalejo de Aragona14.9 km
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