Malta

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Kärnten

Malta

Die Malta ist ein 38 Kilometer langer Fluss in Kärnten, der durch das nach ihm benannte Maltatal fließt. Das Tal ist vor allem für seine zahlreichen Wasserfälle bekannt und wird touristisch als „Tal der stürzenden Wasser“ vermarktet. Am Ende des Tales liegt die Kölnbreinsperre, ein weiteres Highlight, das viele Besucher anzieht. Der Großteil des Maltatals gehört zur Gemeinde Malta. Der Fluss entspringt in den Hohen Tauern östlich der Ankogelgruppe, wobei sein Ursprung heute im Speicher Galgenbichl der Maltakraftwerke gesehen wird. Früher entsprang er aus dem Zusammenfluss von Groß- und Kleinelendbach, die heute im Stausee der Kölnbreinsperre verschwunden sind. Die Malta speist sich aus vielen Bächen, darunter einige mit beeindruckenden Wasserfällen, und mündet bei Gmünd als nordwestlicher Nebenfluss in die Lieser. Hier beträgt der mittlere Wasserdurchfluss etwa 3,5 Kubikmeter pro Sekunde. Vor Ort bietet das Maltatal spektakuläre Naturerlebnisse mit Wasserfällen und dem imposanten Bauwerk der Kölnbreinsperre. Die Kraftwerksgruppe der Malta zählt zu den leistungsstärksten in Österreich und prägt das Landschaftsbild nachhaltig. Durch die Ableitungen der Kraftwerke hat sich das natürliche Einzugsgebiet des Flusses um über 117 Quadratkilometer verringert.

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