Otterstadt

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Rhein-Pfalz-KreisBezirk Rhein-Pfalz-Kreis

Otterstadt

Gemeinde in Deutschland

Otterstadt liegt im Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz, und gehört zur Verbandsgemeinde Rheinauen. Die Gemeinde befindet sich an einer alten Rheinschleife, grenzt im Süden an Speyer-Nord, im Westen an Schifferstadt und im Norden an Waldsee. Östlich liegen die baden-württembergischen Gemeinden Brühl und Ketsch. Die historische Bedeutung wird durch Funde wie den römischen Hortfund aus dem 3. Jahrhundert unterstrichen, der heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt wird. Otterstadt wurde erstmals 1020 urkundlich erwähnt und war bis 1797 im Besitz des Speyerer Stiftes St. Guido. Während des Dreißigjährigen Kriegs und des Pfälzischen Erbfolgekriegs wurde der Ort mehrfach zerstört. Die Bevölkerung sank stark, bis die Gemeinde im 19. Jahrhundert wieder wuchs. 2003 wurde Otterstadt schuldenfrei, und bis 2018 blieb es so. Die Konfessionsstruktur hat sich im Laufe der Zeit verändert, mit heute 33,1 % Katholiken, 18,2 % Evangeliken und 48,7 % konfessionslosen Einwohnern. In Otterstadt gibt es mehrere sehenswerte Bauwerke, darunter den Stickelspitzerbrunnen und den Otterdritschen Brunnen. Die neue römisch-katholische Kirche Mariä Himmelfahrt, geweiht 1891, ist ein bedeutendes Kulturdenkmal. Sie wurde mit 133.600 Mark finanziert und besitzt eine gut erhaltene neugotische Ausstattung. Zudem gibt es eine Grundschule, drei Kindergärten, ein Jugendhaus und die Sommerfesthalle. Die Gemeinde ist gut an das Verkehrsnetz angeschlossen, mit der A 61, der B 9 und der Kollerfähre nach Brühl.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Verbandsgemeinde Rheinauen
Seehöhe
99 m

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