Klarissenkloster St. Klara
Kirchengebäude in Speyer
Das St.-Klara-Kloster war ein Klarissenkloster in der Speyrer Vorstadt Altspeyer. Es wurde 1299 oder 1310 von Klarissen aus Oggersheim gegründet und bestand bis 1799. Die Nonnen erhielten Schenkungen und Gefälle, um für Tote beten zu dürfen. Die Gründungsjahre sind umstritten, da Hans Ammerich 1222 als Jahr nennt, was nicht im Artikel bestätigt wird. Das Kloster war durch seine Lage nahe der Martinskirche und die Verbindung zu verschiedenen Besitzungen bekannt. Es erlebte schwere Zeiten durch die Reformation, als es von Bürgern geplündert wurde. Später wurde es durch die Unterstützung des Bischofs und des Papstes gerettet. Die Äbtissin Barbara von Helmstädt gelang es, das Kloster zu erweitern, und es blieb bis ins 17. Jahrhundert erhalten. Die Nonnen lebten in einem Kloster, das im Laufe der Zeit baufällig wurde. Die Äbtissin Maria Barbara Gauvin führte den Neubau und musste im Winter 1608 mit der Einnahme aus Traubenstöcken kämpfen. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde das Kloster von Agnes von Rodenstein geleitet, die den Schwestern ein gutes Vorbild war. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg flüchteten die Nonnen nach Weissenburg, um ihr Eigentum zu schützen. Die Äbtissin Maria Seraphinia Brach organisierte die Rettung der Schwestern und des Guts.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Speyer
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