Socodor
Gemeinde in Rumänien
Socodor liegt im Nordwesten des Kreises Arad, in der Region Kreischgebiet, im Westen Rumäniens. Der Ort ist etwa 48 Kilometer von der Kreishauptstadt Arad entfernt und liegt sechs Kilometer von Chișineu-Criș entfernt. Die Gemeinde ist von flachem Land umgeben, das zum Teil von Wäldern und Feldern durchzogen ist. Die Landschaft ist geprägt von weiten Ebenen und leicht hügeligen Terrassen, die typisch für das Gebiet sind. Der Name des Ortes hat sich im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert, wobei verschiedene Schreibweisen wie Zekudvar oder Székudvar vorkamen. Nach dem Frieden von Karlowitz 1699 kam das Gebiet unter österreichische Herrschaft, während das Banat unter türkische Herrschaft blieb. Im Zuge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs 1867 wurde der Ort dem Königreich Ungarn zugeordnet. Nach dem Vertrag von Trianon 1920 fiel Socodor an Rumänien. Der Wald von Socodor ist bekannt für seine Jagdflächen, insbesondere für den Damhirsch. Der ehemalige rumänische Staatschef Nicolae Ceaușescu nutzte das Revier regelmäßig für seine Jagd. In der Gemeinde lebten bedeutende Persönlichkeiten wie der Bischof Iosif Goldiș und der Bildhauer Gheorghe Adoc. Die kulturelle und historische Bedeutung des Ortes spiegelt sich in diesen Figuren wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Arad
- Adresse
- str. Principală, nr. 1, cod poștal 317305, județul Arad
- Seehöhe
- 89 m
- Website
- https://socodor.ro/
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