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Wilhelmitenkloster Freienhagen

Kloster in Deutschland

Das Kloster Freienhagen war ein Konvent der Wilhelmiten in der heutigen Stadt Freienhagen, einem Stadtteil von Waldeck im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen. Die Niederlassung des Wilhelmiten-Ordens ist ab 1411 urkundlich belegt, wobei das genaue Gründungsjahr unbekannt ist. Die Brüder kamen vermutlich aus dem Kloster Witzenhausen und nutzten die Stadtpfarrkirche als Konventskirche, da sie keine eigene Kapelle besaßen. Der Konvent bestand aus einem Prior und sechs Brüdern und erwarb nur wenig Grundbesitz, darunter das Gut Ritmaringhausen. Die Gebäude standen vermutlich auf dem heutigen Pfarrgelände östlich der Freienhagener Stadtpfarrkirche. Die Existenz des Konvents ist bis 1502 belegt, und 1518 wird er erneut erwähnt. Im Jahr 1527 wurde das Kloster vermutlich aufgehoben, nachdem die Stadtkirche evangelisch geworden war. Die Konventsgebäude und Gärten kamen an die evangelische Pfarrei, von denen heute nichts mehr erhalten ist. Zwar wird 1528 ein Prior erwähnt, doch dieser war wohl bereits ehemaliger Prior. Die Niederlassung blieb bis mindestens 1502 bestehen, ehe sie durch die Reformation aufgelöst wurde. Die Geschichte des Klosters ist in historischen Quellen und Publikationen dokumentiert.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Waldeck

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