Burg Freienhagen
Burg in Hessen, Deutschland
Die Burg Freienhagen war eine abgegangene Burg am Westrand des Stadtteils Freienhagen in Waldeck, im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Sie lag bei 418 Meter ü. NN und war ursprünglich ein mit einem Wallgraben gesichertes Steinhaus, das vermutlich im Jahr 1251 von Graf Adolf I. errichtet wurde. Die Burg wurde erstmals 1354 urkundlich erwähnt und stand später im Besitz des Erzbistums Mainz und des hessischen Landgrafen Heinrich II. Die Burg war Teil des Ortes Vrigenhagen und fiel im Verlauf von Auseinandersetzungen zwischen Hessen und Mainz an Hessen. Sie blieb bis ins 15. Jahrhundert im Besitz der Waldecker Grafen, bis Graf Wolrad I. den Ort an Kurt von Viermund verpfändete. Die hessische Oberhoheit verlor Freienhagen vermutlich um diese Zeit. Die Burg war Sitz eines Amtes und ging 1578 zur Hälfte an das Amt Landau. Sie wurde vermutlich im Jahr 1780 bei einem Stadtbrand zerstört, wobei keine Mauerreste mehr vorhanden sind. Die Burg Freienhagen ist heute als Ruine erhalten, wobei keine sichtbaren Mauerreste bestehen. Der Standort der Burg ist im Plan der Stadt Freienhagen zu finden. Die Burg war Teil der Geschichte des Ortes und steht im Zentrum der regionalen Geschichte. Die Umgebung bietet einen Blick auf die Landschaft des Stadtteils Freienhagen und die umliegenden Gebiete.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Freienhagen (Waldeck)
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