📷 Bild: Wikimedia Commons
Bethausen
Gemeinde in Rumänien
Bethausen liegt im Nordosten des Kreises Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Der Ort befindet sich 23 km nordöstlich von Lugoj und grenzt an Cladova im Norden, Leucușești im Osten, Cliciova im Süden und Cutina im Westen. Die Gemeinde ist Teil der Region Banat, die historisch und kulturell von deutschsprachigen Siedlern geprägt ist. Bethausen wurde 1883 von deutschen Siedlern gegründet, die aus der Großgemeinde Zichydorf kamen. Der Ort erhielt den Namen Bethlenháza nach dem Güterdirektor Graf Bethlen. Die Siedler stammten aus verschiedenen Regionen Deutschlands und stellten den Ort zunächst ausschließlich deutschsprachig. Nach dem Vertrag von Trianon 1920 kam Rumänien an den Ort, und die deutsche Bevölkerung setzte sich für die Erhaltung des Namens ein. Bethausen ist bekannt für seine Kirche und Schule. Die heutige Schule wurde 1912 erbaut und 1965/66 erweitert. Die Kirche wurde 1937 errichtet und am 24. Oktober von Bischof Augustin Pacha geweiht. Der Ort war lange römisch-katholisch. Die Wirtschaft basierte auf Ackerbau und Viehzucht, mit Handwerkern und Jahrmarktveranstaltungen. In der Nachkriegszeit veränderte sich die Landwirtschaft durch staatliche Reformen und Kollektivierung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Timiș
- Adresse
- str. Principala nr.66
- Seehöhe
- 124 m
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