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Brühltor

nicht erhaltenes Stadttor Hannovers

Das Brühltor war ein Stadttor der mittelalterlichen Befestigung Hannovers und verband die ehemalige Lehnshof-Siedlung mit der Burg Lauenrode und der Siedlung Brühl. Es stand an der Westseite der Stadt und wurde 1284 erstmals erwähnt. Die Verbindung zum Burggelände erfolgte über eine Brücke über die Leine. Heute markiert das Marstalltor den ursprünglichen Standort des Tores. Das Brühltor verlor an Bedeutung, als das Leintor 1340 erstmals erwähnt wurde. Es diente als Durchgang zur Piperstraße, die 1593 in Roßmühle umbenannt wurde. Der Bau des Zeughauses zwischen 1643 und 1649 führte vermutlich zum Abbruch des Brühltores und machte die Straße Rossmühle zur Sackgasse. Heute ist das Brühltor nicht mehr vorhanden, doch sein Standort wird durch das Marstalltor an der Ecke Roßmühle und Am Hohen Ufer markiert. Die historische Verbindung zur Burg Lauenrode und zur Siedlung Brühl bleibt in der Stadtgeschichte Hannovers erhalten. Die Umgebung umfasst den Stadtteil Mitte und die Leine, die als wichtiger Fluss für die Entwicklung der Stadt spielte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadttor
Ort
Hannover

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