Sehenswürdigkeiten · Bruebach
Bruebach
französische Gemeinde im Elsass

Bruebach liegt im Sundgau, drei Kilometer südlich von Mülhausen. Die Gemeinde ist über Straßen mit Brunstatt-Didenheim und Steinbrunn-le-Bas verbunden. Sie gehört zum Département Haut-Rhin in der Region Grand Est. Die Landschaft umgibt den Ort mit sanften Hügeln und Flüssen, die den Sundgau prägen.
Die erste Erwähnung von Bruebach datiert auf das Jahr 823 als Bruchbach. Im 9. Jahrhundert war die Abtei Masevaux in der Gemeinde begütert. Die Habsburger schenkten das Dorf als Lehen an verschiedene Adelsfamilien. Im Westfälischen Frieden 1648 ging Bruebach an die französische Krone. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort von der deutschen Besatzung befreit, nachdem die französische 1. Armee unter General de Lattre de Tassigny einmarschierte.
Bruebach ist bekannt für die St. Jakobus-Kirche mit mittelalterlichem Chorturm und eine Glocke aus dem Jahr 1418. Steinernes Häuser aus der Zeit um 1600 prägen das Stadtbild. Das Rathaus ist ein schlichter Barockbau. Zudem gibt es historische Monumente, darunter ein Gemälde von Carola Sorg. Hubert Jules César Zuber, ein Militärarzt und Epidemiologe, wurde hier geboren.
Quellen (2)
- Bruebach (CC0-1.0)
- Bruebach (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 383 m
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