Sehenswürdigkeiten · Brănișca

Brănișca

Gemeinde in Rumänien

Brănișca
Utilizator:Țetcu Mircea Rareș at ro.wik… CC BY-SA 2.5

Brănișca liegt südlich des Siebenbürgischen Erzgebirges, im historischen Stuhlbezirk Marosillye. Der Ort befindet sich rechts des Flusses Mureș, etwa 15 Kilometer nordwestlich der Kreishauptstadt Deva. Die A1 verläuft seit 2019 durch das Gebiet der Gemeinde. Brănișca ist Teil des Kreises Hunedoara und liegt im Raum der Region Siebenbürgen.

Die Gemeinde wurde erstmals 1329 urkundlich erwähnt. Auf dem Gebiet der Gemeinde standen mehrere Steinbrüche und Verarbeitungsanlagen. Die Bevölkerung bestand zu verschiedenen Zeiten aus Rumänen, Magyaren, Roma, Slowaken und Ukrainen. Die Bevölkerungszahl sank seit den 1940er Jahren stetig. Die Hauptbeschäftigung der Einwohner sind Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischzucht und Arbeit in den Steinbrüchen.

Brănișca ist bekannt für mehrere Holzkirchen, die unter Denkmalschutz stehen. Dazu zählen die Kirche Nașterea Maicii Domnului in Căbești, die Sf. Arhangheli in Gialacuta und die Sf. Gheorghe in Boz. Das Schloss von Sigismund Báthory, zerstört im Bauernaufstand von 1784, steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Im Schlosspark befinden sich Statuen aus Sarmizegetusa.

Quellen (2)
Adresse
Localitatea Brănişca, cod 337105
Seehöhe
183 m

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