📷 Bild: Wikimedia Commons
Glan
Die Glan ist ein Fluss in Kärnten, der ohne festen Quellpunkt aus drei Bächen entsteht, die an den Osthängen des Taubenbühels in den Ossiacher Tauern entspringen. Sie fließt zunächst nach Norden und dann nach Osten, passiert dabei das Mittelgebirge und das Glantal, dessen Zentrum Glanegg bildet. Bei St. Veit an der Glan ändert sie ihre Richtung nach Süden, durchquert das Zollfeld und streift Klagenfurt, bevor sie in Ebenthal mit der Glanfurt den Wörthersee aufnimmt und kurz darauf in die Gurk mündet. Mit einer Länge von 64,329 Kilometern und einem mittleren Abfluss von 8,75 Kubikmetern pro Sekunde ist sie ein bedeutender Wasserlauf der Region. Besonders lohnt sich die Glan wegen ihrer guten Wasserqualität, die nach Sanierungsmaßnahmen durchgehend die Güteklasse II erreicht. Früher war sie durch Industrieabwässer stark belastet, doch heute wird das Abwasser aus mehreren Gemeinden in einer Kläranlage gereinigt und in den Fluss geleitet. Der Glanradweg begleitet den Fluss auf etwa 17 Kilometern von St. Veit an der Glan über Maria Saal bis nach Klagenfurt, wobei er auch durch das Glantal über Glanegg bis St. Martin führt. Vor Ort bietet der Fluss und sein Umland ruhige Spazierwege entlang der Ufer, besonders im geschotterten und autofreien Glanradweg. Die Landschaft ist geprägt vom Glantal mit seinen Mittelgebirgsausläufern und dem Zollfeld, einer historischen Ebene. Die Glan selbst ist nicht nur ein Gewässer, sondern auch Namensgeber für Orte und Straßen, etwa in Wien, wo die Glangasse an sie erinnert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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