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Stadtpfarrkirche Neunkirchen
Kirchengebäude in Neunkirchen
Die Stadtpfarrkirche Neunkirchen liegt in der Stadtmitte von Neunkirchen im Bezirk Niederösterreich und wird vom Minoritenkloster taborartig umschlossen. Sie gehört zum Dekanat Neunkirchen im Vikariat Unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche ist dem Patrozinium Mariä Himmelfahrt geweiht und hat eine lange Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die Pfarre war bis 1785 Teil des Erzbistums Salzburg und wurde ab 1591 als Patronat an Ludwig von Hoyos vergeben. 1631 wurde sie dem Minoritenkloster inkorporiert. Die Kirche wurde im Kern romanisch und spätromanisch gebaut, später barock und gotisch umgestaltet. Im 18. Jahrhundert entstand der dreiachsige Hochaltar mit dem Altarbild „Himmelfahrt Mariens“ und verschiedenen Heiligenfiguren. Die Orgel wurde 1983 neu errichtet, und das Geläute besteht aus vier Glocken aus dem Jahr 1951. Die Kirche bietet einen dreifachen Hochaltar mit barocker Ausstattung, darunter das Altarbild von Johann Franz Greippel und die Plastik der Heiligen Dreifaltigkeit. Die Vorgängerorgel wurde 1909 von Karl Neusser gebaut, und die heutige Orgel hat 21 Registern. Die Arme-Seelen-Kapelle, eine Stiftung von Sebastian Eder aus dem Jahr 1733, ist an das südliche Seitenschiff angebaut. Die Umgebung um die Kirche ist geprägt von dem Minoritenkloster und der Stadtmitte Neunkirchens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Neunkirchen
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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