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Minoritenkloster Neunkirchen
Kloster in Neunkirchen (94267)
Das Minoritenkloster Neunkirchen liegt in der Stadtmitte von Neunkirchen in Niederösterreich. Es ist baulich mit der Mariä-Himmelfahrt-Kirche verbunden und befindet sich westlich, nördlich und nordöstlich dieser. Die Anlage folgt dem Verlauf des ehemaligen Tabors und der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung. Die Verbindung zur Kirche besteht durch einen Schwibbogengang an der Westfassade. Die Pfarre Neunkirchen wurde 1631 dem Minoritenkloster inkorporiert, das von Hans Balthasar von Hoyos gegründet wurde. Das Kloster wurde 1683 durch Brand zerstört und 1686 wiederhergestellt. Im 18. Jahrhundert wurde es umgebaut und erhielt barocke Elemente wie Tonnengewölbe und Stuckspiegel. Der Minoritensaal, ein ehemaliger Speisesaal, zeigt barocke Wandmalerei und ein Leinwandbild Christus in Emmaus aus dem Jahr 1770. Im Minoritensaal sind mehrere Gemälde aus dem 18. Jahrhundert zu finden, darunter Porträts von Johannes Balthasar Hoyos und verschiedenen Heiligen sowie ein Kruzifix aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In Verwahrung sind 11 Wechselbilder, darunter die Anbetung der Könige und die Kreuzigung, sowie ein Porträt des Stifters aus dem Jahr 1644. Die Räume sind mit barocker Ausstattung und historischen Gemälden geschmückt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Neunkirchen
- Adresse
- Kirchengasse 10
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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