Sehenswürdigkeiten · Bechtsrieth

Bechtsrieth

Gemeinde in Deutschland

Bechtsrieth
Alois Köppl, Gleiritsch CC BY 3.0

Bechtsrieth liegt im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald, etwa vier Kilometer südöstlich von Weiden. Der alte Ortskern wird vom Gleitsbach durchflossen, einem Zufluss der Luhe. Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen, Bechtsrieth (Kirchdorf) und Trebsau (Dorf). Nachbargemeinden sind Irchenrieth, Pirk, Schirmitz und Weiden.

Bechtsrieth wurde erstmals 1408 als „Perchtersreuth“ und 1436 als „Perchtolzriet“ erwähnt. Die Namensgebung deutet auf eine Rodungssiedlung hin, die im Rahmen des Landausbaus im 11. bis 13. Jahrhundert entstand. Der Ort war Teil der slawischen Siedlungsinseln, die sich im Laufe der Jahrhunderte in die deutsche Bevölkerung aufgelöst haben. Die Landgrafen von Leuchtenberg hatten lange Güter und Rechte in dem Ort.

Bechtsrieth ist bekannt für die Filialkirche St. Josef, die Teil der katholischen Pfarrei Schirmitz ist. Der Dreifaltigkeitsberg östlich des Ortes bietet einen Blick über das Gemeindegebiet und das Waldnaabtal. Zudem gibt es eine Turnhalle, einen Sportplatz und Vereine wie den Turnverein und die KLJB. Regelmäßige Veranstaltungen umfassen einen Crosslauf. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schirmitz.

Quellen (2)
Seehöhe
452 m

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