Kellmünz an der Iller

📷 Bild: Wikimedia Commons

SchwabenBezirk Schwaben

Kellmünz an der Iller

Marktgemeinde im Landkreis Neu-Ulm in Bayern

Kellmünz an der Iller liegt in Oberschwaben, an der Iller, etwa auf halber Strecke zwischen Illertissen und Memmingen. Der Markt ist ein eigenständiger Gemeindeteil ohne weitere Unterteilungen. Die Region ist geprägt von sanften Hügeln und flachen Tälern, die typisch für das Schwäbische sind. Die Iller fließt durch den Ort und verbindet ihn mit benachbarten Gemeinden. Die Landschaft um Kellmünz ist idyllisch und bietet Wander- und Radwanderwege, die zum Erkunden der Umgebung einladen. Kellmünz hat eine reiche Geschichte, die bis in die römische Zeit zurückreicht. Der Name des Ortes leitet sich vom lateinischen „Caelius Mons“ ab, was „Himmelsberg“ bedeutet. Im 1. Jahrhundert n. Chr. errichteten die Römer ein Kastell auf dem Berg, das als Verteidigungslager diente. Später wurde das Gelände von der Burg Kellmünz, die den Pfalzgrafen von Tübingen gehörte, weiter genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Illerbrücke gesprengt, was zu Kampfhandlungen und Schäden in der Ortschaft führte. Kellmünz ist bekannt für seine römischen Spuren, darunter das Kastell Caelius Mons, das heute als Bodendenkmal geschützt ist. Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Martin steht im Zentrum des Ortes und trägt Zeugnisse aus verschiedenen Epochen. Der Ort ist auch für den Iller-Radweg bekannt, der von Oberstdorf nach Ulm führt. Zudem gibt es historische Ereignisse wie den Bahnunglück von 1971, das die Region prägte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Neu-Ulm
Seehöhe
541 m
Quellen:Kellmünz an der Iller (CC0-1.0)

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