📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Koenigsbruck
Kloster in Frankreich
Das Kloster Koenigsbruck war eine Zisterzienserinnenabtei im Heiligen Forst, in der Nähe von Haguenau im Elsass. Es lag an der Sauer, in der Gegend von Leutenheim, und war ursprünglich von Herzog Friedrich dem Einäugigen gegen 1140 gestiftet worden. Das Kloster gehörte zu den reichsten im Elsass und genoss Zollfreiheit für Rheinschiffe. Es wurde mehrfach geplündert, etwa 1525 und 1621, und verlor schließlich im 18. Jahrhundert seinen Charakter. Das Kloster wurde im Laufe der Zeit stark zerstört, sodass nur noch Grundmauern und eine Mühle übrig blieben. Die Altäre wurden in die Kirche von Rœschwoog überführt. In Haguenau existiert jedoch das 1748 errichtete Hôtel de Koenigsbruck, das heute als Monument historique unter Schutz steht. Es ist ein Zeugnis der Geschichte und Architektur der Region. Besucher können in Haguenau das Hôtel de Koenigsbruck besichtigen, das mit Schmiedearbeiten ausgestattet ist. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Sauer und den Heiligen Forst. Die historischen Bauten und die Lage des ehemaligen Klosters machen die Region zu einem interessanten Ort für Reisende, die die Geschichte des Elsass erkunden möchten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Leutenheim
- Erbaut
- 1140
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