📷 Bild: Wikimedia Commons
Rountzenheim
ehemalige französische Gemeinde
Rountzenheim liegt im Département Bas-Rhin der Region Grand Est in Frankreich. Es ist ein Dorf mit Wohnquartieren, die sich direkt neben Auenheim erstrecken. Die Gemeinde ist von der Autobahn A 35 im Westen und der D 463 mit Verbindung zur D 468 umgeben. Durch den Ort verläuft die Bahnstrecke Wörth–Strasbourg, an der der Bahnhof Rountzenheim liegt. Die Gemeinde gehört zur Commune nouvelle Rountzenheim-Auenheim und hat den Status einer Commune déléguée. Rountzenheim wurde erstmals 884 als Ruadmundesheim in einer Schenkungsurkunde erwähnt. 1360 schlichtete Kaiser Karl IV. einen Besitzstreit um das Dorf. Von 1871 bis 1918 war es Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen und gehörte zum Kreis Hagenau. Die Dorfbewohner nennen sich Rountzenheimois und leben traditionell in der ländlichen Umgebung der Region. Die Gemeinde ist durch ihre Infrastruktur und Verkehrsanbindungen geprägt. Regionalzüge der SNCF und zwei Buslinien verbinden Rountzenheim mit umliegenden Städten. Das Wappen der Gemeinde zeigt eine goldene Sanduhr in Blau und einen fallenden Halbmond darüber. Bekannt ist das Dorf auch durch Gustav Adolf Anrich, einen evangelischen Theologen, der in Tübingen lehrte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich, Commune deleguée
- Ort
- Bas-Rhin
- Seehöhe
- 121 m
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