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Marnheim
Gemeinde in Deutschland
Marnheim ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden an. Der Ort liegt am Übergang des Rheinhessischen Tafel- und Hügellandes in das Nordpfälzer Bergland. In der Gemarkung befinden sich mehrere Weiler und Wohnplätze, darunter Berghof und Steinmühle. Im Norden erstreckt sich die Hügelkette Hungerberg, und die Pfrimm fließt durch den Ort. Marnheim hat eine reiche Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. 1815 zählte der Ort 785 Einwohner und wurde Österreich zugeschlagen, ehe er 1816 zum Königreich Bayern gehörte. 1969 wurde Marnheim Teil des Donnersbergkreises, und 1972 wurde die Gemeinde in die Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden eingegliedert. 1940 wurden die Juden aus Marnheim deportiert. In Marnheim gibt es eine historische Hauptstraße als Denkmalzone sowie 15 geschützte Einzelobjekte. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Überreste des Pfrimmtalviaduktes und der Graue Turm aus dem 16. Jahrhundert. Die Gemeinde verfügt über ein Sport- und Freizeitzentrum, eine Grundschule und eine Bibliothek. Der Bahnhof Marnheim liegt an der Zellertalbahn, die heute nicht mehr in Betrieb ist. Die Kerwe wird am zweiten Wochenende im September gefeiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Donnersbergkreis
- Seehöhe
- 207 m
In der Nähe
- Burg Altenbolanden1.9 km
- Burg Neu-Bolanden2.1 km
- Augustinerchorherrenstift St. Maria, Hane, später Prämonstratenserinnenstift2.3 km
- Bolanden2.4 km
- Verbandsgemeinde Göllheim4.1 km
- Bischheim4.3 km
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