Burg Altenbolanden
Burg in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Die Burg Altenbolanden ist eine abgegangene Turmhügelburg im Weiler Bolanderhof der Gemeinde Bolanden im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Stammsitz der Herren von Bolanden. Die Anlage wurde um 1184 als castrum Bolant erstmals erwähnt und verlor nach dem Bau der nahgelegenen Burg Neu-Bolanden im 13. Jahrhundert an Bedeutung. Sie kam später in den Besitz der Grafen von Leiningen und wurde im 14. Jahrhundert zerstört oder aufgegeben. Die Burg war Teil der Erbauseinandersetzungen, bei denen Heinrich I. von Sponheim-Bolanden 1291 und Otto I. von Bruchsal-Bolanden 1309 jeweils ein Viertel der Burg dem Grafen Friedrich IV. von Leiningen zu Lehen gab. Die andere Hälfte blieb den Leiningern. 1332 übertrug Graf Jofried von Leiningen die gesamte Burg dem Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg. Um die Burg herum befand sich das Kloster Otterberg. Heute ist nur ein runder Hügel hinter dem Bolanderhof erhalten. Die Reste der Niederungsburg zeigten eine quadratische Umwehrung mit abgerundeten Ecken. Der Burghügel hatte einen Durchmesser von 55 Metern, ein Wohnturm von etwa 9 × 6,5 Metern, ein Burghof von 18 × 18 Metern und ein weiterer Bau von etwa 5,5 × 12 Metern. Die Anlage war von einem Wassergraben umgeben, der bis um die Jahrhundertwende offen war und später verfüllt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Bolanderhof
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