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Humboldttempel
Der Humboldttempel, auch Synagoge Humboldtgasse genannt, war eine Vereinssynagoge im Wiener Bezirk Favoriten. Das Gebäude stand in der Humboldtgasse 27 am Humboldtplatz und wurde 1895/1896 nach Entwürfen des Architekten Jakob Gartner errichtet. Es fiel 1938 den Novemberpogromen zum Opfer. Der Tempelverein Favoriten, gegründet 1876 unter Leitung von Obmann Benjamin Seher, vereinte Rabbiner wie David Löwy, Aron Levi Mandel und Albert Weiner. Die Synagoge bot im Parterre 428 und auf den Galerien 277 Sitzplätze. Ihr neuromanischer Stil mit Zwiebeltürmen und zentraler Kuppel prägte das Erscheinungsbild. Heute erinnert nur noch der Name an den Ort, der einst ein Zentrum jüdischen Lebens in Wien war. Die Architektur verband europäische Stilelemente mit traditionellen Formen, während der Platz vor dem Gebäude als öffentlicher Raum diente.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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