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Schloss Reichenberg (Pfarrkirchen)

archäologische Stätte in Deutschland

Das Schloss Reichenberg lag im Gemeindeteil Reichenberg der Kreisstadt Pfarrkirchen im Landkreis Rottal-Inn. Es war ein mittelalterliches Burg- und Schlossgelände, das als Bodendenkmal und Baudenkmal geschützt ist. Die Anlage war bis ins 18. Jahrhundert als Sitz des Pfleggerichts und der Herzöge von Bayern von Bedeutung. Die Burg wurde 1260 von den Wittelsbacher erworben und bis 1799 als Verwaltungs- und Wohnsitz genutzt. 1648 wurde das Schloss von den Schweden zerstört, und 1804 wurde es vollständig abgebrochen. Das Schloss stand auf einem bergig geformten Gelände, das von natürlichen Abhängen und Halsgräben geschützt war. Die Anlage umfasste einen Palas, ein einfaches Gebäude, eine kleine Kirche und einen Turm. Nach der Zerstörung wurde das Schlossberghaus errichtet, das heute eine Berggaststätte ist. Daneben gibt es eine Wegkapelle und einen erhaltenen Brunnen. Die Region um Reichenberg ist heute mit Pfarrkirchen verbunden, und die Anlage ist Teil der Landschaft. Die Schlossruine und die umliegenden Gebäude bieten einen Eindruck von der historischen Bedeutung der Anlage. Die Umgebung umfasst die Berggaststätte, die Kapelle und den Brunnen. Die Verwaltung und das Leben im Pfleggericht sind in den Dokumenten der Zeit nachvollziehbar. Die Anlage ist Teil der Landschaft und hat sich im Laufe der Zeit mit der Stadt Pfarrkirchen verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Pfarrkirchen
Adresse
Herzog-Heinrich-Straße 5
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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