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Cabezón de Valderaduey
Gemeinde in Spanien
Cabezón de Valderaduey liegt im Norden der Provinz Valladolid in Kastilien-León, am Fluss Río Valderaduey in der kastilischen Hochebene. Die Gemeinde befindet sich in einer Höhe von etwa 755 Metern über dem Meeresspiegel. Sie ist von der Provinzhauptstadt Valladolid südöstlich und von der Nachbarprovinz León nordwestlich umgeben. Die Region hat ein kühles Winterklima und warme Sommer, mit spärlichen Niederschlägen, die das ganze Jahr verteilt fallen. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die vorrömische Zeit zurück, als die Region vom keltischen Volk der Vaccäer bewohnt wurde. Später kamen Römer, Westgoten und Mauren, doch archäologische Spuren dieser Kulturen sind minimal. Im 9. Jahrhundert wurde das Gebiet von asturisch-leonesischen Heeren erobert, und im 11. Jahrhundert erweiterte das Königreich León seine Herrschaft bis zur Duero-Grenze. Die Region wurde wiederbesiedelt, und der Ort erlebte im ausgehenden Mittelalter und in der frühen Neuzeit seine Blütezeit. Die Sehenswürdigkeiten umfassen die einschiffige Iglesia parroquial de la Asunción, die im 17. Jahrhundert errichtet und aus Ziegelsteinen gebaut wurde. Die Westfassade ist schmucklos, aber durch einen dreigeteilten Glockengiebel überwucht. Das Innere der Kirche beherbergt ein Altarretabel aus dem 18. Jahrhundert. Vor dem Eingang zur Kirche steht ein zweischaliger Brunnen aus der Barockzeit.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Valladolid
- Seehöhe
- 753 m
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