Benediktinerkloster Weihenstephan

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterBayernBezirk Freising

Benediktinerkloster Weihenstephan

Kloster in Deutschland

Das Kloster Weihenstephan liegt auf dem Weihenstephaner Berg in Freising, Bayern. Es war eine Benediktinerabtei und früheres Säkularkanonikerstift im Bistum Freising. Die Abtei wurde um das Jahr 830 von Bischof Hitto von Freising gegründet und war bis 1803 bestehend. Die Abteikirche und Teile des Klosterkomplexes blieben erhalten, während andere Gebäude abgebrochen wurden. Das Kloster war bis 1803 ein bedeutendes kulturelles Zentrum, das durch mehrere Katastrophen und die Säkularisation verlor. Die Pfarrkirche St. Jakob und die Abteikirche St. Stephanus wurden 1803 abgebrochen, doch der gotische Hochaltar von Jan Polack sowie Teile der Gebäude blieben erhalten. Der Hofgarten und das Salettl wurden restauriert, und die ehemalige Klosterbrauerei wurde zur Bayerischen Staatsbrauerei. Die Technische Universität München nutzt heute Teile der alten Gebäude. Besucher können die erhaltenen Gebäude wie den Westtrakt, den Festsaal und das Salettl besichtigen. Im Hofgarten ist der Grundriss der abgebrochenen Klosterkirche erkennbar. Die Ruine der Korbinianskapelle und die Magdalenenkapelle aus dem 18. Jahrhundert sind ebenfalls zugänglich. Die Umgebung umfasst den Weihenstephaner Berg, Wälder und Felder, die einst zum Klostergut gehörten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Benediktinerabtei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Freising
Erbaut
801

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