Sehenswürdig · Battuda

Battuda

italienische Gemeinde

Battuda liegt in der nordwestlichen Po-Ebene der Lombardei, zwischen dem Fluss Ticino und dem Naviglio Pavese, und gehört zur Provinz Pavia. Der Ort mit etwa 650 Einwohnern entstand aus einem alten, von Pavia abhängigen Gebiet und wurde im 19. Jahrhundert um die aufgelösten Gemeinden Torradello und Torrino erweitert.

Der Name leitet sich vom lokalen Dialekt ab und verweist auf „getretene“ Wege oder Felder. Historisch wechselte Battuda mehrfach die Besitzer: Es gehörte den Pallavicino, den Isimbardi und schließlich den Bellini, die es bis ins 18. Jahrhundert verwalteten. Das Wappen zeigt den Anfangsbuchstaben B und verweist auf das Wappen der Isimbardi mit blauen Feldern und goldenen Sternen.

Vor Ort prägen zwei Kirchen das Bild: Die große Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert und die kleinere San-Riccardo-Pampuri-Kirche in Torrino, die dem Heiligen gewidmet ist, der dort bei Verwandten lebte. Die kleinere Kirche misst zehn Meter in der Länge, ihr 14 Meter hoher Turm ist durch Eisenverstrebungen stabilisiert und beherbergt drei unbewegliche Glocken in B-Dur.

Quellen (2)
Seehöhe
98 m

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