Geltinger Bucht

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Schleswig-HolsteinBezirk Schleswig-Holstein

Geltinger Bucht

Bucht der Ostsee

Die Geltinger Bucht ist eine Bucht der Ostsee an der nordöstlichen Küste der Region Angeln, im Bereich der Flensburger Förde. Sie erstreckt sich von Habernis im Nordwesten bis zum Naturschutzgebiet Geltinger Birk im Osten. Die Küstenlänge beträgt etwa 15 Kilometer. Die Bucht liegt im Amt Geltinger Bucht mit Verwaltungssitz in Steinbergkirche. Die Region ist geprägt von Landwirtschaft, Tourismus, Segelsport und etwas Fischerei. Die Bucht ist vor allem durch historische Ereignisse bekannt. Während des Zweiten Weltkriegs wurden hier am 4. und 5. Mai 1945 47 U-Boote von ihren Besatzungen selbstversenkt. Zudem wurden drei Matrosen nach der Kapitulation der Wehrmacht hingerichtet und ihre Leichen in der Ostsee versenkt. Ein Gedenkstein erinnert an die drei Matrosen. Zudem gab es in der Zeit der Butterfahrten zwischen Dänemark und Deutschland einen touristischen Aufschwung, der 1999 endete. Die Bucht war auch während der Ölkrise als Ankerplatz für bis zu 14 Supertanker bekannt. Die Schiffe lagen hier vor Anker und wurden von der nahegelegenen Hafenstadt versorgt. Die Bucht eignet sich aufgrund ihrer Tiefe und geografischen Lage gut für Auflieger. Im Jahr 2009 wurden Pläne zur Reaktivierung der Bucht als Ankerplatz wieder aufgegeben, doch fünf Liegeplätze wurden für Auflieger bewilligt. Die Bucht ist heute vor allem als Sporthafen und touristischer Ort bekannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Meeresbucht
Ort
Schleswig-Holstein

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