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Niesgrau
Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Deutschland
Niesgrau ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein. Sie liegt im Naturraum Angeln, auf der Ostsee-Halbinsel zwischen Schlei und Flensburger Förde. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Ortsteile, darunter Hunhoi, Koppelheck und Stobdrup. Die Gemeinde grenzt an andere Gemeinden wie Esgrus und Stangheck. Im Gemeindegebiet befand sich einst der Fähranleger von Gelting-Mole, der eine Verbindung zur dänischen Insel Fünen ermöglichte. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, darunter das Großsteingrab Ohrfeld aus der Jungsteinzeit. Der Name Niesgrau entstand aus dem dänischen „vrå“ (Winkel) und dem Namen Nis. Bis ins 19. Jahrhundert dominierte der adelige Gutsbesitz, wobei die Leibeigenschaft 1765 aufgelöst wurde. Die Flensburger Kreisbahn verkehrte von 1886 bis 1953 im Gemeindegebiet und prägte den Ortskern von Niesgrau. 1970 wurden Koppelheck und Stobdrup eingemeindet. In Niesgrau gibt es mehrere Räume und Wege, die die Geschichte und Landschaft widerspiegeln. Das Herrenhaus von Gut Ohrfeld, einst ein Meierhof von Gut Rundhof, ist mit Zinnen auffällig gestaltet. Die Gemeinde profitiert von der Landwirtschaft und dem Tourismus. Der ehemalige Fährhafen Gelting Mole wurde zu einem Sportboothafen umgenutzt. Die Gemeindeverwaltung ist mit einer Wählergemeinschaft dominiert, die bei der Kommunalwahl 2023 alle neun Sitze gewann.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Schleswig-Flensburg
- Seehöhe
- 15 m
- Website
- http://www.niesgrau.de
In der Nähe
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