Volksoper Wien

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Volksoper Wien

Die Volksoper Wien ist das zweitgrößte Opernhaus der Stadt und liegt im neunten Bezirk nahe der Wiener Ringstraße. Das Gebäude entstand 1898 als Kaiserjubiläum-Stadttheater, nachdem ein Verein bürgerlicher Wiener Bürger es zum 50-jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph I. errichten ließ. Die Architekten Alexander Graf und Franz Freiherr von Krauß bauten es in nur zehn Monaten, finanziert durch Anteilscheine, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Das Haus entwickelte sich von einem Sprechtheater mit antisemitischer Ausrichtung zu einem vielseitigen Musiktheater. Nach anfänglichen Schwierigkeiten übernahm 1903 Rainer Simons die Leitung und führte Opern und Operetten ein, was 1905 zur Umbenennung in Volksoper führte. In den folgenden Jahrzehnten prägten bedeutende Künstler wie Alexander von Zemlinsky das Programm, bis die Nationalsozialisten 1938 die Leitung übernahmen und das Haus in „Opernhaus der Stadt Wien“ umbenannten. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es vorübergehend als Ausweichquartier für die Staatsoper, bevor es 1955 wieder eigenständig wurde. Heute bietet die Volksoper ein breites Repertoire mit Opern, Operetten, Musicals und Balletten. Das Gebäude wurde mehrfach erweitert, darunter 1963 mit einer vergrößerten Hinterbühne, einer Probebühne und einem Ballettsaal. Der Zuschauerraum mit seinen original erhaltenen Foyers und die moderne Bühnentechnik ermöglichen vielseitige Inszenierungen. Das Haus am Gürtel ist ein zentraler Ort für Musiktheater in Wien und zieht mit seinem vielfältigen Programm ein breites Publikum an.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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