Hottendorf

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Altmarkkreis SalzwedelBezirk Altmarkkreis Salzwedel

Hottendorf

Ortsteil von Gardelegen, Sachsen-Anhalt

Hottendorf ist ein Ortsteil der Hansestadt Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Das Straßendorf liegt neun Kilometer östlich von Gardelegen am Lausebach und grenzt an die Colbitz-Letzlinger Heide. Es war 1340 erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich im 18. Jahrhundert zu einem Kolonistendorf. Im Zweiten Weltkrieg wurden zehn KZ-Häftlinge auf dem Ortsfriedhof beerdigt, nachdem sie im Todesmarsch ermordet wurden. Hottendorf hat eine evangelische und eine katholische Gemeinde. Die Dorfkirche ist ein neugotischer Backsteinbau aus den Jahren 1886/87. Auf dem Friedhof sind Gräber von zehn unbekannten Häftlingen aus dem KZ Mittelbau-Dora. Die Ortschaft ist auch durch ein Munitionslager und ein Beton- und Kieswerk bekannt. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von Landwirtschaft und kleineren Betrieben. Die Ortschaft ist an der B 188 gelegen und wird von Linienbussen und Rufbussen angebunden. Hottendorf war bis 2011 eine eigenständige Gemeinde, wurde dann in Gardelegen eingemeindet. Der Ortsbürgermeister ist Christin Busch. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem KZ-Massaker von Gardelegen verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil, Gemeinde in Deutschland
Ort
Gardelegen
Seehöhe
83 m

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