Gérardmer

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Gérardmer

französische Gemeinde im Département Vosges n der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen)

Gérardmer liegt im südwestlichen Teil der Vogesen, am Ufer des Lac de Gérardmer. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 54,78 km², wobei fast ein Drittel davon bewaldet ist. Die Stadt zieht sich vom Tal der Vologne hinauf, das vom See abfließt, und wird vom Flüsschen Bouchot im Süden begrenzt. Zu Gérardmer gehören mehrere Ortsteile, darunter Kichompré und La Haie-Griselle. Nachbargemeinden sind Granges-Aumontzey im Norden und La Bresse im Süden. Der Ort wurde im 13. Jahrhundert gegründet und 1285 erstmals erwähnt. Der Name stammt vermutlich aus dem Namen Gerhard von Elsass und dem Wort für See. Gérardmer war eng mit dem Herzogtum Lothringen und der Abtei Remiremont verbunden. 1875 wurde das erste Tourismusbüro Frankreichs hier eingerichtet, und der Ort bekam ab 1900 Eisenbahnanschluss. Während des Zweiten Weltkriegs litt Gérardmer stark, da die Stadt 1940 von den Deutschen eingenommen und 1944 in Brand gesetzt wurde. Gérardmer ist bekannt für seine Holzverarbeitung und den Tourismus. Die Stadt hat viele Hotels und ist im Sommer und Winter beliebt. Zudem ist sie die wichtigste Textilstadt Frankreichs für Haushaltswäsche. Im April findet das Narzissenfest statt, bei dem die Einwohner Blüten und Moos in Figuren auf Wagen verarbeiten. Das Festival international du film fantastique wird seit 1994 jährlich veranstaltet. Die Stadt hat Partnerschaften mit Le Locle in der Schweiz und Waremme in Belgien.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Arrondissement Saint-Dié-des-Vosges
Seehöhe
1125 m
Quellen:Gérardmer (CC0-1.0)

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