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Schloss Rüdenhausen

archäologische Stätte in Deutschland

Das Schloss Rüdenhausen liegt in der Gemeinde Rüdenhausen im Landkreis Kitzingen und ist ein ehemaliger Adelssitz. Es wird heute von der Familie von Castell-Rüdenhausen bewohnt. Historisch gab es drei Schlossanlagen im Ort, von denen zwei im Spätmittelalter aufgegeben wurden. Die Anlage ist als Baudenkmal eingestuft, und die untertägigen Reste von Vorgängerbauten sind als Bodendenkmäler verzeichnet. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins Jahr 1258 zurückreicht, als die Grafen zu Castell ihre Besitzungen aufzählten. Die Grafschaft wurde 1265 aufgeteilt, und das Schloss wechselte mehrfach Besitzer. Ab 1533 kam der Besitz wieder in die Hände der Grafen zu Castell, die die Anlage 1573 erweiterten. Im Jahr 1597 wurde das Schloss Stammsitz der Linie Castell-Rüdenhausen. Im 19. Jahrhundert wurde ein neues Schloss errichtet, das 1973 abgebrochen wurde. Die Anlage wurde 1909 und 2012 renoviert. Die Anlage präsentiert sich als ehemaliges Wasserschloss mit polygonalem Bering. Die Wohntrakte sind unterschiedlich hoch und umgeben einen unregelmäßigen Innenhof. Im Süden stehen zwei runde Ecktürme, die durch eine Wehrmauer mit Rundbogenarkaden verbunden sind. Der Hauptwohnbau im Osten ist mehrgeschossig und wird von einem Treppenturm erschlossen. Verschiedene Wandstellen sind mit Wappen aus dem 16. Jahrhundert verziert. Im Obergeschoss des Hauptwohnbaus befindet sich ein Erker mit Rippengewölbe, und darüber hat sich eine Nische mit Stichbogen und Laibungsbänken erhalten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Rüdenhausen
Adresse
Marktstraße 1
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Schloss Rüdenhausen (CC0-1.0)

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