SchlösserUnterfrankenBezirk Unterfranken

Schloss Castell

archäologische Stätte in Deutschland

Das Schloss Castell ist ein Adelssitz im unterfränkischen Ort Castell. Es liegt inmitten des Dorfes an der Straße Schlossplatz und wurde im 17. Jahrhundert auf dem Gelände eines ehemaligen Freihofs errichtet. Die Familie der Fürsten zu Castell-Castell bewohnt das Schloss bis heute. Die Anlage entstand nach der Zerstörung der früheren Burgen durch den Barockbau im Jahr 1691. Das Schloss ist als Dreiflügelanlage im Frühbarock errichtet und verfügt über einen Torbau mit drei Pavillons und einer zentralen Freitreppe. Der Hauptbau ist zweigeschossig mit Mansarddach, während die Seitenflügel ebenfalls zwei Stockwerke besitzen. Der Garten ist ein englischer Landschaftspark mit dem Grafensee als südlicher Ausläufer. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert und um 1870 mehrfach verändert und erweitert. Die Schlossanlage umfasst einen barocken Garten, der im 19. Jahrhundert zu einem englischen Landschaftsgarten umgewandelt wurde. Der Grafensee und die Reithalle wurden um 1870 hinzugefügt. Die archäologischen Befunde der früheren Gartenanlage sind als Bodendenkmal geschützt. Das Schloss ist als Baudenkmal unter der Nummer D-6-75-116-21 eingetragen. Die Familie der Grafen Castell bewohnt das Schloss bis heute.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Archäologische Stätte
Ort
Castell
Adresse
Schloßplatz 1
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Schloss Castell (CC0-1.0)

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