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Guebwiller
französische Gemeinde im Elsass
Guebwiller liegt im Oberelsass, am Austritt des Flüsschens Lauch aus den Vogesen in die Oberrheinebene. Die Stadt ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges und grenzt an die Gemeinden Murbach und Colmar. Sie war bis 2014 Sitz der Unterpräfektur des Arrondissements Guebwiller und gehört zum Kanton Guebwiller. Die Ortschaft ist von einer historischen Landschaft geprägt, die von Felsgestein geformt ist und durch die Bahnstrecke Bollwiller–Lautenbach erschlossen wird. Die älteste Erwähnung von Guebwiller stammt aus dem Jahr 774 und bezieht sich auf ein Hofgut, das im Besitz des Klosters Murbach war. Die Stadt entwickelte sich im 12. Jahrhundert um die Kirche Saint-Léger und eine Burganlage, die heute als Burgstall bekannt ist. Im Laufe der Geschichte erlebte Guebwiller verschiedene kriegerische Ereignisse, darunter die Plünderung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg und die Eroberung durch Frankreich im 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wuchs die Textilindustrie, die die Stadt prägte. Guebwiller ist ein bedeutender Weinbauort im Elsass und beherbergt vier Grand-Cru-Lagen. Die Stadt verfügt über mehrere sehenswerte Kirchen, darunter die spätromanische Kirche Saint-Léger und die klassizistische Kirche Notre-Dame. Zudem gibt es das Schloss Neuenburg, das Rathaus im spätgotischen Stil und das Musée Théodore Deck. Ein deutsch-französischer Soldatenfriedhof erinnert an die Kriegsopfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Die Stadt hat auch eine Städtepartnerschaft mit Castelfiorentino und Luzern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 620 m
In der Nähe
- Synagoge128 m
- Burgstall379 m
- Notre-Dame374 m
- Schloss Neuenburg (Guebwiller)391 m
- hôtel du Grand-Doyenné413 m
- musée Théodore-Deck420 m
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