Augustinerinnenkloster Fritzlar

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Augustinerinnenkloster Fritzlar

nicht erhaltenes Kloster in Fritzlar in Hessen

Das Augustinerinnenkloster Fritzlar entstand 1145 als Armenhospital und wurde 1254 zum Kloster. Es lag außerhalb der Stadtmauern von Fritzlar, an der Stelle des heutigen Ursulinenklosters und der Ursulinenschule. Die Lage bot sowohl Zugang für Pilger als auch Schutz vor Seuchen, da die Stadtbevölkerung von den Kranken getrennt blieb. Die Gründung wurde durch Propst Bruno und Erzbischof Heinrich unterstützt, wobei das Land für das Hospital und die notwendigen Nebengebäude gesichert wurde. Das Kloster und das angeschlossene Marienhospital wuchsen in der Folgezeit, erhielten durch Schenkungen Besitz in der Umgebung und gründeten die Fritzlarer Neustadt. Die Katharinenkirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet, und das Hospital wurde im 14. Jahrhundert als qualitativ überlegen angesehen. 1308 wurde ein neues Hospital gegründet, das dem Marienhospital die rechtliche Autonomie entzog, was zu einem Niedergang des Klosters führte. Die Katharinenkirche und die Klostergebäude verfielen nach der Auflösung des Klosters 1530. Die letzte Klosteroberin wurde mit dem Dorf Berningshausen abgefunden. An der Stelle des Klosters entstand später das Ursulinenkloster, das heute von der Ursulinenschule genutzt wird. Die Katharinenkirche blieb als Gotteshaus erhalten, obwohl sie sich in einem verfallenen Zustand befand.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Fritzlar

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