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Martinskirche (Klosterneuburg)
Kirchengebäude in Klosterneuburg
Die Martinskirche in Klosterneuburg ist eine römisch-katholische Pfarrkirche, die dem heiligen Martin von Tours gewidmet ist. Sie liegt im Norden der Stadt auf einem Terrassenvorsprung über der Donau und wird vom Stift Klosterneuburg betreut. Die Kirche gehört zum Dekanat Klosterneuburg und ist Österreichs zweitälteste Martinskirche. Sie wurde im 8. Jahrhundert als hölzerne Kirche errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgebaut. Die Kirche besitzt eine reiche architektonische Geschichte. Das Langhaus ist gotisch mit barocken Elementen, und der Chor wurde im 15. Jahrhundert aufgebaut. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im 15. Jahrhundert erweitert. Im Inneren gibt es einen barocken Hochaltar, einen reich gestalteten Chor und eine Vielzahl von Statuen und Grabdenkmälern. Die Kirche wurde 1723 und 1785 renoviert und verfügt über eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Im Kircheninneren finden Besucher einen hohen Saalraum mit barocker Einrichtung, einen monumentalen Hochaltar, eine Kanzel mit religiösen Darstellungen und eine Vielzahl von Statuen. Im Süden des Langhauses gibt es eine Kapelle mit Grabdenkmälern. Die Kirche beherbergt zudem eine archäologische Gedenkstätte mit Funden aus der Frühzeit der Kirche. Die Ausstattung umfasst Wandmalereien, Altarbilder und eine Vielzahl von Grabplatten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Klosterneuburg
- Adresse
- Martinstraße 38–40, ger. Nr.
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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