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Martinschlössl
Schlösschen in Klosterneuburg, Österreich
Das Martinschlössl liegt in der Martinstraße 34 und 36 in Klosterneuburg, einem Ort im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Es ist ein Schlosskomplex, der unter Denkmalschutz steht und aus mehreren Gebäuden besteht. Der Komplex umfasst ein- und zweigeschoßige Nebentrakte sowie einen weitläufigen Park und einen zur Donau abfallenden Ziergarten. Die Gebäude sind in einer Umfassungsmauer eingebunden und zeigen architektonische Merkmale aus verschiedenen Epochen. Das Schloss wurde 1766 erbaut und in den folgenden Jahrzehnten mehrfach umgebaut und angepasst. 1851 wohnte der Maler August Pettenkofen hier, und die „Trapp-Familie“ lebte in den 1950er Jahren im Schloss. Im 20. Jahrhundert diente es als Hotel, heute ist es in Privatbesitz. Die Architektur vereint Elemente des Barock, Neobarocks und Historismus, mit charakteristischen Details wie Steingussschalen, Mansarddächern und ionischen Pilastern. Im Schlosskomplex erwartet man einen großzügigen Park mit einem Ziergarten, der vom Ehrenhof zum Ufer der Donau führt. Die Gebäude sind mit Steingussschalen und einem Brunnenpavillon versehen. Im Inneren sind Reste aus dem 18. Jahrhundert erhalten, wie Stichkappentonnen und Kreuzgratgewölbe. Die Räume sind durch verschiedene Bauphasen geprägt und zeigen eine Vielfalt an Stuckdecken, Kachelöfen und Rokokoformen. Die Umgebung umfasst den Donauuferbereich und die historische Stadtsilhouette von Klosterneuburg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Klosterneuburg
- Adresse
- Martinstraße 34, 36
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Pfarrhof, St. Martin sowie Reste historischer Vorgängerbebauung81 m
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