📷 Bild: Wikimedia Commons
Cresta-Siedlung
archäologische Stätte in der Schweiz
Die Cresta-Siedlung liegt in der Felsspalte am Heinzenberg bei Cazis im Kanton Graubünden. Sie wurde während der Bronzezeit (2300–800 v. Chr.) bewohnt und ist ein bedeutendes archäologisches Fundgebiet. Die Siedlung besteht aus zwei Felsspalten, in denen die ersten Siedler lebten. Die Topographie führte zu einer stratifizierten Siedlung, die über 1500 Jahre dokumentiert. Die Lage in der Felsspalte ermöglichte gute Konservierungsbedingungen. Die Siedlung war strategisch günstig, da sie an wichtigen Handelswegen lag, die Verbindungen nach Norden, Süden und Osten boten. Die Funde zeigen, dass die Bewohner vor allem Rinder, Schafe und Ziegen züchteten. Schweine spielten eine wichtige, aber weniger dominante Rolle. Die Tierknochenanalyse liefert Einblicke in die Viehwirtschaft und den Alltag der Siedler. Die Nutzung der Tiere veränderte sich während der Bronzezeit, wobei die Sekundärnutzung wie Milchproduktion und Arbeitstierfunktion stieg. Die Siedlung war ein einzeiliges Reihendorf, das sich auf dem Plateau der Cresta erstreckte. Die Bewohner nutzten die Felsspalten als Wohnplätze und bauten auf dem Schutt der vorangegangenen Siedlungen. Die Tierknochen zeigen, dass die Viehwirtschaft landwirtschaftlich geprägt war, während die Jagd eine untergeordnete Rolle spielte. Die Analyse der Knochen hilft, das tägliche Leben und die Ernährung der Bewohner zu verstehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Cazis
- Adresse
- Cresta
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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