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Masein
Gemeinde im Kanton Graubünden in der Schweiz
Masein ist eine politische Gemeinde in der Region Viamala des Kantons Graubünden. Sie liegt an einem Hang des Heinzenbergs westlich von Thusis und umfasst sechs Ortsteile. Das Gemeindegebiet von 419 Hektar besteht aus Wald, landwirtschaftlichen Flächen und Siedlungsfläche. Die Gemeinde ist auf Thusis ausgerichtet und hat eine historische Verbindung zum Viamala-Weg. Masein hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die beiden Siedlungen Ober- und Unter-Masein entwickelten sich aus Grosshöfen des Klosters Cazis. Die Gemeinde war bis 1851 Teil der Gerichtsgemeinde Thusis und spielte eine Rolle bei der Verbesserung des Viamala-Wegs. Bis 1873 hatte Masein eigene Pfarrer, und die Reformation wurde 1525 eingeführt. Die Gemeinde blieb bis ins 19. Jahrhundert im Besitz der Bündner Adelskreise. In Masein steht die reformierte Dorfkirche unter Denkmalschutz. Das Schloss Untertagstein, das im 12. Jahrhundert gegründet wurde, ist in Privatbesitz und nicht besichtigbar. Es hatte eine wechselnde Geschichte mit verschiedenen Besitzern, darunter die Familie von Salis-Soglio. Die Burg Obertagstein war mit Untertagstein verbunden und wurde später an das Kloster Cazis vergeben. Das Schloss wurde im 18. Jahrhundert herrschaftlich ausgebaut und später erneut neu aufgebaut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Region Viamala
- Seehöhe
- 942 m
- Website
- http://www.masein.ch
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