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Burg Grüningen
Burgruine in Deutschland
Die Burg Grüningen ist eine Wasserburgruine im Ortsteil Grüningen der Stadt Pohlheim im Landkreis Gießen. Sie liegt im westlichen Teil des Ortes und war ursprünglich in die Stadtmauer integriert. Die Anlage hat einen quadratischen Grundriss mit einer Seitenlänge von etwa 28 Metern und wurde vermutlich im 12. bis 13. Jahrhundert errichtet. Sie gehörte später Graf Gottfried VIII. von Eppstein und wurde im 15. Jahrhundert möglicherweise neu gebaut oder ausgebaut. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert in Nutzung, bis sie vor dem Dreißigjährigen Krieg verfiel. Brandspuren sind nicht nachweisbar, und 1603 wird sie als verfallene Burg erwähnt. 1679 erneuerte Wilhelm Moritz Graf zu Solms-Greifenstein den Freiheitsbrief für die Burgmannen. Die Anlage besitzt eine durchgehende Wehrmauer mit einer Stärke von zwei Metern und einen Rundturm, der heute als Aussichtsplattform dient. Heute wird die Burg als Veranstaltungsort genutzt, insbesondere für Burgfeste. Die Restaurierung begann 1983 durch den Heimatverein Grüningen und wurde 2008 mit dem Hessischen Ehrenamtspreis gewürdigt. Die Ruine umfasst einen Palas mit Fachwerkgeschoss, Gewölbekeller und Fundamente weiterer Gebäude. Umgebungsgestaltung und Ausblicke sind Teil der heutigen Nutzung, ohne Eintrittspreise oder Öffnungszeiten zu erwähnen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Pohlheim
- Adresse
- Burggrabenstraße
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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