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Kleinkastell Holzheimer Unterwald

archäologische Stätte in Deutschland

Das Kleinkastell Holzheimer Unterwald ist ein römisches Grenzkastell im Waldgebiet des Großen-Lindener Hügellandes, nordwestlich der Wetterau und südlich des Lahntals. Es liegt im Stadtgebiet von Pohlheim, zwischen Holzheim und Grüningen, und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Obergermanisch-Raetischer Limes. Die Anlage befindet sich am Limeswall, in einem Waldstück, und ist Teil der touristischen Deutschen Limes-Straße. Das Kastell war Teil der römischen Grenzfestungen und wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet. Es war Teil eines 8,5 km langen Abschnitts des Obergermanischen Limes, der von Wachtürmen gesichert wurde. Die Anlage war für die Überwachung des Grenzverkehrs und die Sicherung des Limesbogens zuständig. Die Fläche des Kastells beträgt etwa 360 m², und es war mit einer zweischaligen Mauer aus Basaltsteinen befestigt. Die Anlage wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. umgebaut, wodurch die Mannschaftsstärke reduziert und die Sicherheit erhöht wurde. Die Anlage umfasst zwei Mannschaftsbaracken, eine Lagergasse und einen einzigen Wachturm. Die Räume waren für etwa 20 bis 30 Soldaten gedacht, und es gab eine Schlupfpforte sowie einen Brunnen. Funde wie Münzen und Keramik belegen die Nutzung des Kastells von 69 n. Chr. bis mindestens 161 n. Chr. Die Anlage ist als Bodendenkmal geschützt und Teil des UNESCO-Welterbes.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinkastell, Archäologische Stätte
Ort
Pohlheim
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Seehöhe
266 m

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