Wallburg Sieben Gräben

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Wallburg Sieben Gräben

Wallburg in Hagen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Wallburg Sieben Gräben ist eine abgegangene Wallburg in Hohenlimburg, die sich auf dem Schleipenberg links der Lenne befindet. Sie umschließt einen Innenraum mit einem Durchmesser von 21 Metern und besteht aus einer dreifachen Wall-Graben-Befestigung. Im Norden gibt es eine zusätzliche Absicherung durch einen Halsgraben. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert errichtet und vermutlich als Vorgängeranlage der nahegelegenen Burg Hohenlimburg angesehen. Die Wallburg Sieben Gräben wurde im 13. Jahrhundert genutzt und spielte möglicherweise eine Rolle im Konflikt zwischen den Grafen von der Mark, der Grafschaft Limburg und dem Erzbistum Köln. Sie diente als Gegenburg zur Burg Hohenlimburg. Die Anlage wurde 1908 archäologisch untersucht, wobei eine Ringmauer und Reste eines quadratischen Gebäudes, wahrscheinlich eines Turms, gefunden wurden. Die Wälle waren damals nicht durch Mauern verstärkt. Die Wallburg Sieben Gräben liegt im Landschaftsschutzgebiet Stoppelberg und ist seit 1991 als Hagener Bodendenkmal ausgewiesen. Die Anlage ist Teil der archäologischen Forschung im Raum Hagen und wird in verschiedenen Publikationen beschrieben. Die Umgebung umfasst den Schleipenberg sowie die Lenne, die die Region prägt. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Landschaft und ist Teil der historischen Landschaft Hohenlimburgs.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Hohenlimburg

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