📷 Bild: Wikimedia Commons
Franzosenschanze
Ringwallanlage in Hagen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Franzosenschanze ist eine Wall- und Grabenanlage aus dem 13. Jahrhundert auf dem Piepenbrink in Hohenlimburg, etwa 600 Meter südöstlich der Raffenburg und des ehemaligen „Märchenwaldes“. Sie liegt auf einer Höhe von 301 Metern und ist Teil der Landschaftsschutzgebiet Egge. Die Anlage ist rechteckig und etwa 80 Meter lang, 30 Meter breit. Die Franzosenschanze war vermutlich ein Kastell, das Graf Eberhard I. von der Mark im Jahr 1288 errichtete, um die Raffenburg zu belagern. Die Befestigung war aufwendig und könnte andere Aufgaben erfüllt haben. Die Anlage war strategisch günstig, da sie alle Wege umgeben und überwacht werden konnte. Sie wurde später nach dem Siebenjährigen Krieg als „Franzosengraben“ bezeichnet und im 20. Jahrhundert zu Franzosenschanze umbenannt. Die Franzosenschanze ist heute im Wald schwer zugänglich. Die Gräben und Wälle sind noch vorhanden, allerdings weniger tief und hoch als ursprünglich. In der Nordostecke wurde eine Wohngrube entdeckt, an der 1908 eine Topfscherbe gefunden wurde. Die Anlage ist seit 1991 als Hagener Bodendenkmal ausgewiesen und liegt im Landschaftsschutzgebiet Egge.
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- Art
- Burg
- Ort
- Hohenlimburg
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