📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Bürglein
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Bürglein ist eine mittelalterliche Höhenburg, die heute als abgegangenes Bauwerk auf dem Burgstallberg liegt. Der Berg erreicht eine Höhe von 385 m ü. NHN und befindet sich etwa 300 Meter nordöstlich von Bürglein, einem Ortsteil der Gemeinde Heilsbronn im Landkreis Ansbach in Bayern. Die Anlage liegt am westlichen Steilabfall einer Hochfläche und ist im Gelände als ovales Areal mit einer Größe von ca. 270 × 170 m erkennbar. Die Burg wurde 1268 an das Kloster Heilsbronn verkauft, nachdem Konrad von Bürglein verstorben war. Seine Töchter heirateten Adelsfamilien aus dem Raum Rothenburg. Ein Rechtsstreit im Jahr 1266 zeigte, dass der Vormund Arnold von Bürglein, ein Sohn Konrads, noch nicht mündig war. Die Burg wurde später abgetragen, und ihre Steine sollen 1337 zum Bau des Wasserschlosses Bonnhof verwendet worden sein. Die Anlage lässt sich heute nur anhand der künstlich versteilten Abbruchkanten an den Rändern erkennen. Ein digitaler Geländeaufnahme zeigt im Osten noch einen breiten, verpflügten Wall. Die ehemalige Burganlage ist Teil des Geländedenkmals und wird in archäologischen Quellen erwähnt. Die genaue Lage und die historischen Verbindungen sind in mehreren Publikationen dokumentiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Heilsbronn
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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