Grosshabersdorf

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Grosshabersdorf

Gemeinde in Deutschland

Großhabersdorf liegt im Rangau, etwa 21 km westlich von Nürnberg und 20 km nordöstlich von Ansbach. Durch den Ort fließt die Bibert, die in die Rednitz mündet. Die Gemeinde umfasst zwölf Gemeindeteile, darunter die Einöden Friedrichsmühle und Wendsdorfer Mühle. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Gemarkungen Deberndorf, Fernabrünst, Großhabersdorf und Unterschlauersbach. Die Gemarkung Großhabersdorf umfasst 9,822 km² und ist in 3013 Flurstücke unterteilt. Der Ort wurde erstmals 1144 bis 1151 als „Hadewartesdorf“ erwähnt und 1479 mit dem Zusatz „Grossen“ zur Unterscheidung von Kleinhabersdorf benannt. Im Mittelalter lag der Ort im Herzogtum Franken. 1632 wurde das Dorf im Dreißigjährigen Krieg von Wallensteins Heer zerstört. 1792 fiel Großhabersdorf an Preußen und 1806 an Bayern. 1971 wurde Unterschlauersbach eingemeindet, 1972 kamen Fernabrünst und Teile der Gemeinde Deberndorf hinzu. Großhabersdorf ist bekannt für die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Walburg, diverse Wohn- und Bauernhäuser sowie das Gasthaus Zum Roten Roß. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule und eine Volkshochschule. Sportlich ist der SV Großhabersdorf e. V. mit Vereinen für Fußball, Karate und andere Sportarten aktiv. Die Biberttal Rallye und der Bibertlauf sind traditionelle Veranstaltungen. Durch den Ort führen der Deutschherrenweg und der Jakobsweg. Bekannte Persönlichkeiten aus der Gemeinde sind Max Endres und Dietrich Sommerschuh.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Fürth
Seehöhe
341 m
Quellen:Großhabersdorf (CC0-1.0)

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