Wieldrecht
Gemeinde in den Niederlanden
Wieldrecht liegt im Westen der Stadt Dordrecht, an der Dordtsen Kil. Es war einst ein eigenständiges Amt und später eine Gemeinde in der Provinz Südholland. Der Ort war Teil der Dordrechter Waard, einer Region, die häufig von Überschwemmungen betroffen war. Die Bevölkerung lebte in der Nähe des Flusses und war stark mit der Wasserstraße verbunden. Die Gemeinde war besonders als Standort der Fähre nach ’s-Gravendeel bekannt. Die Geschichte von Wieldrecht reicht ins Mittelalter zurück. Nach der Elisabethenflut von 1421 wurde der Ort überflutet, doch die Rechte blieben bestehen, und Wieldrecht wurde wiederhergestellt. Es war Teil des wiedererstandenen Orts Dubbeldam und spielte eine wichtige Rolle als Fährort. Im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde aufgelöst und in Dubbeldam und ’s-Gravendeel eingemeindet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Dorf stark zerstört. Wieldrecht ist heute eine Nachbarschaft der Stadt Dordrecht. Es umgibt die Dordtsen Kil und ist von der Flusslandschaft geprägt. Die Gemeinde war bekannt für ihre Fähre, die bis 1977 bestand, als ein Tunnel die Verbindung überflüssig machte. Die Region bleibt ein Teil der Dordrechter Waard, einer Flachlandregion mit historischem und kulturellem Erbe.
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- Art
- Bauerschaft, Gemeinde in den Niederlanden
- Ort
- Dordrecht
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