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Burg Schneidlingen
Burg in Hecklingen, Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Burg Schneidlingen liegt in dem Dorf Schneidlingen im Salzlandkreis von Sachsen-Anhalt. Sie ist eine Wasserburg, die am Ostrand des Dorfes steht und zu den sogenannten Kastellburgen gehört. Die Anlage wurde vermutlich im frühen 14. Jahrhundert errichtet und wurde erstmals 1324/25 urkundlich erwähnt. Sie gehörte ursprünglich zum Bistum Halberstadt und verfiel im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts durch häufige Verpfändungen. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert durch das Domkapitel Halberstadt erworben und bis 1620 umfassend umgestaltet. Dabei wurde sie zu einem landwirtschaftlichen Mustergut umgebaut. Die Kernburg war von einem Wassergraben umgeben, der durch den Goldbach gespeist wurde. Sie umfasste drei Gebäudeflügel und einen Bergfried. Die Renaissance-Ästhetik prägte die Baukörper, die heute noch Schaugiebel mit Schweifwerk zeigen. Der Bergfried ist 21 Meter hoch und hat eine barocke Haube. Die Anlage umfasst heute noch Reste der gotischen Kernburg sowie einen renovierten Bergfried. Von der ehemaligen Vorburg sind nur wenige Elemente erhalten geblieben. Die Burgmühle wurde niedergelegt, und die Umgebung besteht aus Neubauernhäusern und der ehemaligen Landwirtschaft. Die Burg wird seit den 1990er Jahren von einem Burgverein gepflegt und restauriert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Hecklingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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