Zisterzienserinnenkloster Marienstuhl, Egeln
Kloster in Deutschland
Das Zisterzienserinnenkloster Marienstuhl stand vor der Stadt Egeln im Salzlandkreis von Sachsen-Anhalt. Es wurde 1259 von Otto von Hadmersleben gestiftet und bis 1734 umfassend erweitert. Die Klosterkirche wurde im 18. Jahrhundert nach Osten ausgebaut und besitzt eine barocke Inneneinrichtung sowie gotische und spätromanische Kunstwerke. Die heute noch erhaltene Klosterkirche ist die St.-Marien-Kirche der katholischen Gemeinde. Das Kloster war bis zur Auflösung 1809 ein zentraler Ort für religiöse und wirtschaftliche Aktivitäten. Es betrieb Ackerbau, Viehzucht und Handwerke wie Apotheke und Bäckerei. Die Klosterkirche wurde mehrfach restauriert und ist seit 2005 Stationskirche des St.-Jakobus-Pilgerweges. Das Klostergelände umfasst 40.000 m² und befindet sich in privatem Besitz. Die Pfarrei St. Marien in Egeln ist Teil des Dekanats Egeln und umfasst mehrere Filialgemeinden. Besucher können die barocke Inneneinrichtung der Klosterkirche sowie die gotische Marienstatue und das gotische Altarkreuz bewundern. Die Kirche ist ein Treffpunkt für Gottesdienste und Kunstliebhaber. Die umliegende Landschaft bietet ruhige Wege und Ausblicke auf die umliegenden Dörfer. Die Pfarrei ist Teil eines Gemeindeverbunds und umfasst rund 500 Katholiken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Salzlandkreis
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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