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Gloriette

Die Gloriette steht auf einer Anhöhe im Schlosspark Schönbrunn, einem sanften Ausläufer des Wienerwaldes, und schließt die Sichtachse vom Schloss aus nach oben ab. Errichtet wurde der monumentale barocke Gartenbau 1775 unter Maria Theresia; er ist kein Wohn-, sondern ein Blickgebäude, gedacht als Krönung der Gartenanlage und als Aussichtspunkt. Später wurde er auch genutzt: Kaiser Franz Joseph I. und Elisabeth richteten in der Gloriette ein Frühstückszimmer ein. Heute ist darin das Café Gloriette untergebracht, das für seine Mehlspeisen bekannt ist und am Wochenende einen Brunch mit Live-Musik anbietet. Über dem Café liegt die Aussichtsplattform mit dem Blick über den Park, das Schloss und die Stadt dahinter — die klassische Postkartenansicht von Wien. Zur Kassa führen 25 Stufen, auf die Terrasse insgesamt 76; barrierefrei ist der Aufstieg also nicht. Vom Schloss aus geht man über die Wiesen des Parks bergauf, was je nach Tempo eine gute Viertelstunde dauert. Die Plattform ist im Sommerhalbjahr zugänglich, das Café ganzjährig.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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