Neptunbrunnen

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitWienBezirk Wien

Neptunbrunnen

Brunnen im Schönbrunner Schlosspark, Wien

Der Neptunbrunnen steht im Schönbrunner Schlosspark in Wien und wurde zwischen 1778 und 1780 im Zuge der Umgestaltung der Anlage unter Kaiserin Maria Theresia erbaut. Er ist gut hundert Meter lang, knapp fünfzig Meter breit und über sieben Meter hoch. Der Brunnen liegt in der Hauptachse zwischen Schloss und Gloriette und bildet einen Teil des Großen Parterres. Der Brunnen besteht aus einem großen Bassin, das gegen den Hang durch eine geschwungene Stützmauer abgeschlossen wird. In der Mitte befindet sich eine künstliche Felsgrotte, darüber der Meeresgott Neptun, unterstützt von seinen Tritonen. Zu seiner Rechten kniet die Nymphe Thetis, die um einen Seesturm bittet, und zu seiner Linken eine Nymphe mit Füllhorn. Um die Hauptgruppe herum sind vier Tritonen zu sehen, die Neptuns Wagen ziehen. Die ursprünglich sieben Figurengruppen führten zu Streit, weshalb zwei Najaden in andere Becken verlegt wurden. Der Brunnen ist ein Teil der künstlerischen Gestaltung im Schönbrunner Schlosspark und verbindet die Anlage mit der Gloriette. Das Wasser wird durch eine Gravitationsleitung vom hinteren Glorietteteich geführt. Nach der letzten Sanierung ist ein Wasserkreislauf vorhanden und ein Dauerbetrieb möglich. Der Brunnen ist Teil der historischen Landschaft und bietet einen Blick auf die künstlerische Ausgestaltung des Parks.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Zierbrunnen
Ort
Wien
Erbaut
1778
Baustil
Barock
Architekt
Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg

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